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loop pool - Graw Böckler (Hrsg.) 50 Video Loops von 55 Regisseuren
Eine DVD ohne Anfang und Ende mit narrativen, dokumentarischen, animierten, hypnotischen, mysteriösen, kritischen, subversiven, reduzierten, dekorativen, hippen, traurigen, komischen, gefundenen, künstlerischen, technoziden, gezeichneten, fotografierten, stummen, lauten, flackernden und mehr Loops zwischen 6 Bildern und 10 Minuten Länge. Loops von:
Steven Ball, Anders Bojen & Kristoffer Ørum, the Books, Mariola Brillowska, Mariano Cassisi, François Chalet, Szigeti Gábor Csongor, Dienststelle, Drehort St.Georg, Markus Frohnhöfer, Christoph Girardet, Ulrike Göken, Graw Böckler, Wiebke Grösch & Frank Metzger, David Hopkinson, Oliver Husain, Industriesauger-TV, Timothée Ingen-Housz, Sabina Jacobsson, Céline Keller, Nik Kern, Yvette Klein, Michel Klöfkorn, Angelika Lepper, Marta Galvão Lucas, Gabriel Malaprade, Daniel Martinico, Sandeep Mehta, Erik Moskowitz, Gregor Passens, Sig. Pipoli, Rafaël, Juan Carlos Rey, Stefan Römer, Corinna Schnitt, Michaela Schwentner, Raul Arroyo Solis, Solitonwave, Kosei Takasaki, Telematique, Myriam Thyes, Alejandra Tomei & Alberto Couceiro, Jan Verbeek, Maria Vedder, visomat inc., Britta Wandaogo, Markus Wambsganss, Herwig Weiser, Herma Auguste Wittstock & Declan Rooney, Ondi Zahora
DVD, PAL, ohne Regionalcode, erschienen bei www.raumfuerprojektion.de
"loop pool" ist ein Projekt von Graw Böckler, im Auftrag der 51. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2005.
Hier noch detailiertere Informationen aus dem Inlet der DVD:
Live
is a loop
Das
Leben führt an einen endlichen Punkt. Doch das Alltägliche
scheint sich wie im Loop unendlich zu wiederholen.
Perpetuum
Mobile
Der
Loop ist die kürzeste Form des Filmemachens: Ein “Perpetuum
Mobile” audiovisueller Emotion. Vergleichbar mit einem niemals
endenden Reim oder einem Sprung in der Platte kommt filmische
Bewegung in der Wiederholung zum Stillstand.
Gruppenprojekt
Wir
wollten mit dem „Raum für Projektion“ schon immer ein
Gruppenprojekt organisieren und mit den Filmemachern und Künstlern
die wir interessant finden zusammenarbeiten. Da wir aus eigener
Erfahrung wissen wieviel Aufwand es bedeutet einen Film zu machen,
sind wir immer davor zurückgeschreckt ohne Finanzierung
Filmemacher um eine solche Arbeit zu bitten. Interessante Loops
können mit jeder Art von Aufwand hergestellt werden. Sie können
ein Abfallprodukt beim Schnitt sein oder eine aufwendig produzierte
Sequenz.
Das
Spektrum
Die
kreative Bandbreite der 50 Videoloops von 56 Künstlern ist
gross. Es gibt erzählerische wie auch dokumentarische,
hypnotische, animierte, geheimnisvolle, reduzierte, dekorative,
kritische, hippe, traurige, kurzweilige, langatmige, effektvolle,
gefundene, künstlerische, technozide, gezeichnete,
fotografierte, flackernde und fein beobachtete Loops zwischen 6
Bildern und 10 Minuten. Viele Loops sind stumm, andere haben Sound
oder Musik. Das Spektrum der „loop pool“ DVD zeigt wie
heute mit dem kurzen Format umgegangen wird. Auf der Teilnehmerliste
finden sich Musikvideo- oder Kurzfilmregisseure genauso wie Bildende
Künstler und VJs.
Technische
Voraussetzung
Auf
einer DVD können im Gegensatz zu einer CD Tracks geloopt werden.
D.h. am Ende eines Films springt man wieder an den Anfang. Über
die Taste „Menu“ auf der Fernbedienung kann man den Loop
wieder verlassen.
Im
TV
Es
macht Spaß sich von loop zu loop zu zappen oder auch eine
Sequenz den ganzen Abend stehen zu lassen: Der Fernseher wird zum
bewegten Bild.
Kommunikativ
Loops
verlangen nicht nach soviel Aufmerksamkeit wie Filme und
funktionieren eher athmosphärisch. Da sie sich unendlich
wiederholen, kann man sich auch mal abwenden und sich mit seinem
Gegenüber unterhalten. Loops sind kommunikativ.
Präsentation
Im
„Raum für Projektion“ werden die loops von DJs und
Musikern vertont. Jede Arbeit steht für sich. Die Loops werden
nicht gemixt. Bei der Premiere während der Internationalen
Kurzfilmtage Oberhausen spielten Adam Butler, Christian Fennesz und
Tujiko Noriko live zu den loops. Als DJs spielten Bettina Latak,
Hanna Bächer, Lars Henrik Gass, Jade, Steffen Irlinger, Veronika
und Anima. In der Ausstellungssituation werden die fünfzig
Videoloops auf ebensovielen Monitoren oder Projektionen gezeigt wie
in einer audiovisuellen Wandelhalle.
Raum
für Projektion
“Raum
für Projektion” ist ein DVD Label und ein temporärer,
mobiler Abspielort für Videoprojekte. Das Zentrum im Raum ist
eine Leinwand, die für die Zuschauer von beiden Seiten sichtbar
ist. Der Raum ist gedacht als neuer Weg zwischen der klassischen
Kinovorstellung und Visuals, die man aus Clubs kennt.
Graw
Böckler, Köln 2005
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